Baumkräfte
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Hier
werden einige Baumarten und Sträucher vorgestellt, die uns auch bei
verschiedenen am Institut durchgeführten Pflanzenführungen
begegnen.
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Schwarzföhre
(Pinus nigra)
Typisch
für die Berge um Mödling ist die Schwarzföhre, die hier an den
Ausläufern der Kalkalpen ihr nördlichstes Verbreitungsgebiet
hat. In den Schwarzföhrenwäldern herrscht eine leichte
heitere Stimmung, die sich wohltuend auf unser Herzzentrum und unsere
Lunge auswirkt. Das Harz d. Kiefer ist ein altes Heilmittel. Bereits die
Ägypter wussten vor 4000 Jahren auf Feuerherden (Destillation) das
Terpentinöl herzustellen. Sie gebrauchten es zur Mumifizierung. Neben dem
flüssigen Terpentinöl erhält man bei der Destillation auch das festere
Kolophonium, das Geigenharz. Weiters werden aus dem Kiefernharz Pech,
Teer, Lacke und Ölfarben hergestellt.
Das
Kiefernharz aber auch Zubereitungen aus den Sprossen u. Nadeln gelten
als hustenreizstillend, auswurffördernd, antiseptisch,
durchblutungsfördernd, beruhigend und leicht harntreibend.
Zur
Harmonisierung der Atemwege sind Kiefernsprossen gut mit Königskerze und
Thymian kombinierbar.
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Gewöhnliche
Esche (Fraxinus excelsior):
Diente
den Kelten als Symbol für den in allen Kulturen bekannten
"Lebensbaum" (Welten-Esche Yggdrasil). Früher
verwendete man Rindenauflagen bei Schnittwunden.
Walnussbaum
(Juglans regia)
Zerriebene
Blätter enthalten einen insektenabwehrenden Stoff.
Abkochung
der grünen Schalen oder ein starker Blätter-Tee als Spülung für
braunes Haar.
Nussöl-Herstellung:
Die
Nüsse zu Johanni ernten. Ein Glas wird zu 2/3 mit zerschnittenen Schalen
gefüllt und mit Oliven oder Sonnenblumenöl bedeckt. Ca. 3 Wochen ziehen
lassen.
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Birke
(Betula sp.)
Die
Birke ist dem Planeten Venus zugeordnet.
Im
Frühjahr hat die Birke in Blättern und Saft die meisten Heilkräfte und
bietet sich für eine Frühjahrs-Kur geradezu an.
Birkenblätter-Tee
reguliert den Wasserhaushalt des menschlichen Körpers und regt Blase und
Nieren an.
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Berberitze
(Berberis vulgaris):
Mit
Hilfe der Signaturenlehre wurde die Berberitze schon immer den leber- und
gallewirksamen Pflanzen zugeordnet. Die Früchte haben einen säuerlichen Geschmack und
sollten erst nach den ersten Frösten geerntet werden.
Bücher
zum Thema ganzheitliche Pflanzenkunde:
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Medizin
der Erde: Legenden, Mythen, Heilanwendung und Betrachtung unserer
Heilpflanzen
Botschaft
an den Himmel: Anwendung, Wirkung und Geschichten von duftendem Räucherwerk
Susanne
Fischer-Rizzi
Kräuterkunde;
Wolf-Dieter Storl
Von
Heilkräutern und Pflanzengottheiten, Wolf-Dieter Storl
Heilkräuter
und Zauberpflanzen
zwischen
Haustür und Gartentor
Wolf-Dieter
Storl
Geheimnisse
der Heilkosmetik
Ganzheitlich
schön mit ätherischen Ölen und Pflanzen
Stephanie
Faber
Von
Salbei, Klee und Löwenzahn
Praktisches
Kräuterwissen für Frauen
Elisabeth
Brooke
siehe
dazu auch: Literatur

Medizinrad-Newsletter
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