Feuer
ist:
.
warm,
vital, intensiv, impulsive, heißblütig, leidenschaftlich, motivierend,
mitreißend,
begeisterungsfähig,
mutig, kraftvoll, charismatisch...
Menschen
mit starkem und ausgewogenem Feuer besitzen große Energiereserven,
sie sind zu Höchstleistungen fähig, strahlen Entschlossenheit und
Klarheit aus. Sie haben klare Zielvorstellungen und eine rasche
Auffassungsgabe.
Sie sind oft Führernaturen, die es verstehen andere mitzureißen, weil
sie durch ihre Ausstrahlung überzeugen und andere begeistern können.
Ihr Großmut macht sie im ausgewogenen Zustand zu Vorbildern und
einflussreichen Persönlichkeiten. Sie strahlen Wärme und Großzügigkeit
aus, können aber auch verbrennen und zerstören.
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Ungleichgewichte
führen oft zu Ignoranz, Rücksichtslosigkeit und Anmaßung. Das Übermaß
an Willenskraft und Vitalität kann andere leicht überrollen und mit übermäßigen
Machtansprüchen verbunden sein.
Emotionen
wie Wut und Zorn werden vom Feuerelement regiert. Werden diese Emotionen
nicht im rechten Maße gelebt, entsteht nagender Groll, der die gesamte
Vitalität lähmt und zu Depressionen und Kraftlosigkeit führen kann.
Im Extremfall kann das verkrüppelte Feuer zu emotionaler und physischer
Gewalt führen und machthungrige, manipulative Seiten entwickeln.
Wie
man den "feurigen Menschentyp" am Körperbau erkennt:
Menschen,
die stark vom Feuerelement geprägt sind, besitzen meist einen
ausgewogenen athletischen Körperbau, ohne viel trainieren zu müssen.
Wichtige
Themen für den "Feuertypen sind:
Stärkung
des Selbstwertes (Zorn-Typen sind im Grunde unsicher und verletzlich),
Entwicklung von Akzeptanz und Versöhnlichkeit;
Feuer-Typen
brauchen viel Zuwendung, strahlen aber meist das Gegenteil aus, deshalb
geht es auch hier darum tiefe Gefühle zuzulassen.
Schiller´s
Lied von der Glocke beschreibt recht eindrucksvoll die
Macht des Feuers:
.
Wohltätig
ist des Feuers Macht,
Wenn
sie der Mensch bezähmt, bewacht,
Und
was er bildet, was er schafft,
Das
dankt er dieser Himmelskraft,
Wenn
sie der Fessel sich entrafft,
Einhertritt
auf der eignen Spur
Die
freie Tochter der Natur.
Wehe
wenn sie losgelassen,
Wachsend
ohne Widerstand
Durch
die volksbelebten Gassen
Wälzt
den ungeheuren Brand!
Denn
die Elemente hassen
Das
Gebild von Menschenhand.
Nur
wenn die Feuerkräfte wohlbehütet und maßvoll wirken, sind sie dem
Menschen eine Wohltat, die Licht, Wärme und Wohlbehagen bedeutet; wo
sie sich dagegen hemmungslos entfalten, wird früher oder später alles
ein Fraß der Flammen. Dass Feuer den Mittelpunkt bildet, um den sich
Menschen im Kreis versammeln, ist ein bekanntes Bild. Dass der
Feuermensch deshalb und meist selbstverständlich diesen Platz einnimmt,
liegt nahe. Das ist auch seine Stärke und seine Aufgabe, allein aber
die Höhe seiner Entwicklung und seiner Reife entscheidet darüber, ob
er für andere eine wohltuende Mitte oder aber das Zentrum aller Ärgernisse
wird.
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NAHRUNGSMITTEL
die das FEUER stärken:
In
der chinesischen Medizin ist dem Element Feuer der bittere Geschmack
zugeordnet. Bittere Speisen regen das "Verdauungsfeuer"
(die
Transformation) an.
Einige
Beispiele für "Feuer-nährende" Speisen:
Fleisch:
Hammel,
Lamm, Schaf, Ziege,
alle gegrillten Fleischsorten
.
Getreide:
Quinoa,
Roggen, Amaranth, Buchweizen
.
Gemüse/Salate:
Brennnessel,
Rosenkohl, Artischocke, Chicoree,
Kopfsalat, Löwenzahn,
Radicchio,
Eisbergsalat,
Endiviensalat, Feldsalat, Rote
Rüben
.
Kräuter:
Thymian,
Oregano, Rosmarien, Bohnenkraut,
Mohn,
Kurkuma, Kakao, Rosenpaprika,
Wacholderbeeren, Salbei,
Bockshornklee
...
.
Milchprodukte:
Schafkäse,
Ziegenkäse, Ziegenmilch
.
Obst:
Holunderbeeren,
Quitte, Grapefruit;
Getränke:
Kaffee,
Rotwein, Glühwein, Bier, Grüner
Tee, schwarzer Tee,
heißes
Wasser, Bitterlikör, Cognac
Der
bittere Geschmack leitet das Chi nach unten. Bittere Kräuter beispielsweise
sind thermisch kühlend und fördern den nach unten gerichteten
Transport des Magen- und Darminhaltes. Insbesondere wird eine
Gallenblase, die zu Hitze und Stagnation neigt, durch die Bewegung nach
unten entspannt und der Gallenfluss angeregt. Günstig ist diese Wirkung
auch für die Fettverdauung, die bei Gallenleiden erschwert ist.
Bitterwarme
Getränke und Kräuter wie Kaffee, Kakao, Rotwein, Rosmarin, Thymian und
Oregano wirken austrocknend. Bei feuchtem Wetter sind sie jedoch genau
richtig, um den Körper vor Feuchtigkeit zu bewahren. Ein Übermaß führt
zu einem Säftemangel und einer Hitze des Herzens und in der Folge auch
des Magens (kann zu Magengeschwüren führen). Kaffee ist eine Droge,
die in kleinen Mengen heilend, aber in größeren Mengen zerstörend
wirkt. Ursache für ein starkes Bedürfnis nach Kaffee liegt bei den
meisten Menschen an einem Chi-Mangel der Milz und einem Yang-Mangel der
Nieren. Kaffee erwärmt diese Organe, wodurch Müdigkeit, Konzentrationsmangel
und innere Kälte kurzfristig überbrückt werden. Mit Sicherheit wird
hierbei nicht der zugrundeliegende Mangel beseitigt, es ist lediglich
eine Symptombehandlung, die die eigentliche Ursache verschleiert.
FEUERZEICHEN
in der ASTROLOGIE:
Sternzeichen
und deren körperliche Zuordnung:
Widder:
Kopf
Löwe.
Solarplexus, Herz
Schütze:
Oberschenkel
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DER
DONNERVOGELKLAN
Klan des FEUERS in d. indianischen Tradition:
Mond
der knospenden Bäume (21 März bis 19. April; Roter Habicht)
Mond
der reifenden Beeren (23. Juli bis 22. August; Stör)
Mond
des Langen Schnees (22 November bis 21. Dezember; Elch)
.
KÖRPERENERGIEÜBUNGEN
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Übungen
zur Orientierung:
Setz
dich mit dem Begriff der persönlichen Macht auseinander, indem du dir darüber
Gedanken machst, wie du Macht in der Welt ausübst..
Die
Jaguaraugen blicken direkt ins Feuer ! Bitte
anklicken...
.
Hara-Atmung:
Dabei
lenkt man die Aufmerksamkeit auf den Solarplexus und baut gleichzeitig einen
Atemrhythmus auf.
Die
Hände werden über das Energiezentrum gelegt.
Gleichzeitig
wird die Zunge an den oberen Gaumen geführt. Dadurch werden die Lenker- und
Konzeptionsmeridiane miteinander verknüpft, was das Fließen von Prana aus dem
Zentrum heraus erleichtert.
Während
man tief einatmet und dabei bis fünf zählt, stellt man sich vor wie ein
strahlendes Licht mit der Luft einströmt. Der
Atem wird bis fünf angehalten, und dabei spürt man, wie sich die Energie im
Bauchzentrum ansammelt.
Dann
wird die Luft wieder auf fünf ausgeatmet. Mit
der Zeit sollte ein ungebrochener Atemrhythmus erreicht werden. Die Übung kann
im Liegen etwa zwanzig Minuten lang durchgeführt werden. Sie verleiht ein
Gefühl von großer Körperwärme und persönlicher Energie.
Feueratmung:
Setz
dich in den Fersensitz, atme tief ein und sammle die Energie im Bauchraum, dann
atme stoßweise aus und zieh gleichzeitig dabei den Bauch ruckartig ein. Diese
Atmung wärmt rasch die Bauchorgane und versorgt den Solarplexus mit Energie.
Asanas:
Das
Becken strecken:
Setz
dich mit ausgestreckten Beinen, die Hände flach auf dem Boden und senkrecht
unter deinen Schultern.
Heb
den Körper, indem du das Becken hochhebst.
Bilde
eine gerade Linie mit dem ganzen Körper, von den Zehen bis zum Kopf.
Lass
das Becken wider sanft auf den Boden zurückfallen und wiederhole die Übung.
Die
Wirbelsäule dehnen:
Setz
dich in den Fersensitz, die Hände auf den Knien
Lass
beim Ausatmen die Schultern fallen und wölbe den Rücken nach hinten.
Atme
ein und drücke die Schultern nach hinten. Drück dabei den Brustkorb nach oben
und vorn.
Wiederhole
den Zyklus.
Rumpfbeuge
im Sitzen (Paschimottan-Asana)
Setz
dich mit ausgestreckten, geschlossenen Beinen und den Händen auf den
Oberschenkeln auf den Boden
Biege
langsam deinen Oberkörper nach vorn und lass dabei die Hände an den Beinen
entlang gleiten.
Beuge
dich soweit nach vorn, wie es dir bequem ist; das Ziel ist, mit der Stirn die
Knie zu berühren.
Die
Ha-Hocke:
Die
Füße sind schulterbreit und leicht gegrätscht. Leg die Hände leicht auf die
Knie, Nacken und Schultern sind entspannt, der Blick ist gerade nach unten
gerichtet. Geh beim Ausatmen in die Hocke und lass dabei ein lautes, tiefes HA
entstehen. Komm zurück in die Ausgangsposition und wiederhole die Übung
mehrmals.
Wirkung:
Löst unter anderem Verspannungen im Schulter- und Zwerchfellbereich. Stärkt
Verdauung und Nieren und ist allgemein entschlacken.
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Ha-Grätsche:
Pyramidenstellung,
der Blick ist nach vorn gerichtet. Lege beim Ausatmen den Oberkörper auf den
Oberschenkel und lass ein lautes HA entstehen. Atme wieder ein und wechsle die
Seite. Achte darauf, dass du die ganze Luft ausatmest.
Wirkung:
Reinigt die Lungen, energetisiert Bauch- und Beckenorgane;

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