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AvalonDie Alte von Avalon

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Einst bin ich starr und hart geworden,

als man das Land in Eisen schlug.

Von Sünde schrien sie an Orten,

wo sie die Seele füllten mit Betrug.

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Sie spieen an, was wir verehrten,

zerstampften unseren Haselhain,

verdammten alles, was wir lehrten,

und zwangen uns, uns zu kastein.

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Das Leben nannten sie die Strafe

dafür, dass einer in den Apfel biss.

Sie rufen "Friede" mit gezückter Waffe

und werfen unsre Priester ins Verlies

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Sie rissen auch die Schreine ab und traten,

den Wahnsinn in den Augen, auf sie ein.

Sie zwangen uns, den Puls des Lebens zu verraten

und unser Eichenbäume zu entweihn.

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Sie spucken Wut, die härter ist als Steine,

doch nur sie selber seien wahr und echt.

Erlösung oder Gnade gibt es keine 

für den, der sich er selbst zu sein erfrecht.

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Und ihre Götter heißen Engel.

Sie beten sie in Häuser an.

Und das, was doch nur Eines ist,

stelln sie sich vor als kaltes Dreigespann.

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Sie wollen keine Göttin kennen,

die alles gibt und alles nimmt.

Die Frau, die sie Maria nennen,

sie lächelt nur ganz unbestimmt.

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Denn Frauen sind für sie das Übel,

sie hassen sie mit aller Macht.

Sie stecken Kreuze an die Giebel,

und also senkt sich auf uns die Nacht.

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So bin ich fast zu Stein geworden,

denn Stein füllt jetzt den alten See.

Doch bald schon werd ich neu erwachen

und mit der Macht des Lebens Lachen:

weil ich Morgana bin, die Fee.

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Mit freundlicher Genehmigung © MMag.Heidemarie Lenz

 

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