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Krafttiere

 

Viele Kulturen kennen Tiere als spirituelle Begleiter. Sich mit Tieren auf diese Weise zu beschäftigen führt sicherlich zu einem anderen Verständnis der Zusammenhänge zwischen Mensch und Schöpfung, als es reine Fakten tun können, denn es wird unsere emotionale Seite angesprochen. Erst wenn Bauch, Hirn und Herz sich einer Sache gemeinsam annehmen, wird sie ganzheitlich integriert. 

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.Foto: "public domain"

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Krafttier Bär und "Bärenpflanzen"

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Die archetypische Kraft der Tiere wurde in vielen Kulturen der Erde geschätzt und geehrt.

Auch im Bereich unserer Vorfahren im europäischen Bereich kannte man Krafttiere.

Der Bär wir traditionell als dem Element Erde zugehörig betrachtet.

In der nordeuropäischen Tradition der Schamanen war der Bär aufgrund seiner Kraft der König der Tiere. Der Bär steht im indianischen Medizinrad, wie auch im keltischen Jahreskreis für den Westen. Westen im Jahreskreis versinnbildlicht die Jahreszeit  Herbst,

das reife Erwachsenenalter im Menschenleben, die Reife, die Stärke und die Einkehr. Die Beschäftigung mit dem Bären verleiht dem Menschen Stabilität und Sicherheit. In der Verbindung mit der Kraft des Bären erfährt der Mensch seine Wesensmitte. Es heißt, der Bär besitze große Heilkraft, vor allem sein Wissen um den Gebrauch von Heilkräutern ist groß.

 

Ein Indianersprichwort sagt:

„Im Wald fällt ein Blatt vom Baum,

der Adler kann es sehen,

der Coyote kann es hören

der Bär aber kann es riechen.“ (aus: Der Bär/Wolf-Dieter Storl)

 

Als Bärenkräuter bezeichnet man v.a. solche, welche andere Gewächse an Vitalität und Wuchskraft übertreffen. Manche dieser Heilpflanzen tragen zumindest in Lokalbezeichnungen den Namen „Bär“. Zu den Bärenpflanzen gehören beispielsweise: Wiesenbärenklau. Bärenwurzel (Engelwurz), Bärenmutterkraut (Liebstöckel), Bärlapp, Bärlauch   , Große Klette, Bärwurz (Meum athamanticum): ein Kraut, das die Milchbildung anregt usw.

 

Da der Bär ein Höhlenbewohner ist, der sich im Herbst in die Erdmutter zurückzieht und im Frühjahr wieder daraus hervortritt, besteht sein Wissen auch um die Qualität des Vertrauens, des Schutzes und des Gebärens.

 

Literaturempfehlung: Der Bär / Wolf-Dieter Storl

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Krafttier Jaguar - "Jaguarmedizin"

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Schöne Seite über Raubkatzen

www.big-cats.de

Krafttier Jaguar

Der Jaguar ist das geheimnisvollste, gefürchtetste und erfolgreichste Raubtier Mittel- und Südamerikas. Sein Verbreitungsgebiet umfasst die südwestlichen Staaten der USA und reicht südlich davon bis Argentinien. Bei den Indianerstämmen Mittel und Südamerikas, den Mayas, Azteken und Tolteken war der Jaguar ein wichtige Krafttier. Als Hüter des alten Wissens dieser Kulturen, bewacht er die Energien des Mayakalenders und wacht über die vier Pfade der Welt. Im Glauben der Maya war er der Herrscher der Tiere, ein Wesen der Unterwelt, das die Geheimnisse der Erde kannte und als Begleiter der Seelen der Verstorbenen galt. Für die Tolteken verkörpert der Jaguar die Abenddämmerung, weshalb er in Darstellungen als die Sonne verschlingend zu sehen ist. Für die Azteken symbolisierte der Jaguar die Macht von Tezcatlipoca (Rauchender Spiegel), ihrem höchsten Gott. Die reflektierenden Augen des Jaguars galten als Spiegel der Zeit, wer in sie hineinblickte, sah darin seine Gegenwart und Zukunft enthüllt. Der Jaguar selbst wurde bei den Azteken als Tepeyolotl (Herz der Hügel) verehrt. In der aztekischen Kosmologie war das erste Zeitalter auch als Sonne des Jaguars bekannt. Die Mythen schreiben dem Jaguar großen Mut und übernatürliche Kräfte zu. Es wird erzählt, dass der Jaguar einst durch ein gewaltiges Feuer sprang und unverletzt daraus hervorging. Nur ein paar Brandflecke hatte er davongetragen, die heute noch sein Fell zieren. Das Jaguarfell wird oft mit dem Nachthimmel assoziiert, wobei die Flecken die leuchtenden Sterne darstellen, weshalb der Jaguar auch die Geheimnisse des Alls hütet. Weiterhin werden die mystischen Qualitäten des nächtlichen Jägers wie gesagt mit der Unterwelt in Verbindung gebracht, sowie mit dem geschmolzenen glutflüssigen Erdinneren. Die schwarze Farbvarietät des Jaguars symbolisiert eine besondere Erscheinungsform Tezcatlipocas, der in seinen Eigenschaften dem griechischen Unterweltgott Pluto entspricht. Der Jaguar wird auch mit dem Mond, dem Donner und dem Regen assoziiert, er brachte den Menschen das Feuer und die Jagd. Gilt er bei den Schamanen Mittel- und Südamerikas als Hauptratgeber bei Reisen in andere Wirklichkeiten, so ist er in unserer westlichen Welt ein Symbol für Luxus, Reichtum, Schnelligkeit und Status.  

Als Krafttier steht der Jaguar für Mut, Selbstbewusstsein, Autorität und für die Kräfte des Unbewussten. Aufgrund seiner engen Verbindung zur Sonne verhilft er Plänen und Zielen zu einem erfolgreichen Abschluss, steht er doch selbst in seinem Lebensraum als äußerst erfolgreicher Jäger an der Spitze der Nahrungskette. Er verhilft uns Ängste, Zweifel und Wut zu überwinden, die sich sonst gegen uns selbst richten können, kann diese jedoch bei negativer Ausrichtung auch verstärken (Pluto !).

(Quellen:Tier-Orakel der Azteken / Caelum Rainieri und Ivory Andersen / Jeanne Ruland Krafttiere begleiten dein Leben)

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Fell und Jagdverhalten des Jaguars:

Die Fellfarbe der größten süd- und mittelamerikanischen Katze variiert von hellgelb bis rötlichbraun mit vielen dunklen Flecken, die in Kreisen angeordnet sind. In der Mitte jedes Fleckenkreises finden sich ebenfalls wieder Flecken. Daran lässt sich der Jaguar vom Leoparden unterscheiden! Eine Besonderheit bilden dann noch die gänzlich schwarzen Jaguare. Diese als Panther bekannte Art des Jaguar ist allerdings nur scheinbar völlig schwarz. Bei der richtigen Beleuchtung kann man auch bei diesen Tieren die Fleckenzeichnung innerhalb des sehr dunklen Fells erkennen. Der Name Jaguar leitet sich von "Jag War" ab, dem Namen, den die Eingeborenen Süd-Amerikas die kräftigen Raubkatze gegeben haben. Frei übersetzt bedeutet "Jag War" soviel wie "Der im Fliegen jagt". Der Jaguar lebt meist in der Nähe von Flüssen oder Wasserflächen und ist ein guter Schwimmer. Er jagt sowohl im Wasser, wie auch am Boden und in den Bäumen. Seine Beutetiere sind Agutis, Tapire, Nabelschweine, Faultiere, Affen und Vögel, im Wasser fängt er auch Schildkröten, Fische und sogar kleinere Alligatoren und Krokodile.  

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Krafttier Eule

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Der Archetyp der Eule steht für die Weisheit des Lebens.

Bei vielen Naturvölkern ist die Eule ein Einweihungsvogel und hoch geachtet .

Mit der Eulenkraft lernen wir alles im richtigen Licht zu betrachten.

Sie hilft uns zu vertrauen, dass alles im Leben seinen richtigen Zeitpunkt und seinen rechten Platz hat und dass es den richtigen Moment zum Reden, zum Schweigen, zum Abwarten und zum Tun gibt.

Die Eulenkraft ist immer grenzüberschreitend, sie hilft uns bei Übergängen und  ist auch Begleiterin bei Astralreisen.

Mit der Eulenkraft durchschreiten wir einen Einweihungsprozess .

Die Eule gilt auch als Begleiterin durch ein Leben nach dem Leben .

Mit der Eulenkraft kann Raum und Zeit durchbrochen werden .

ihr Blick durchdringt alle Materie und weist auf die Zukunft .

 

Als Jägerin der Nacht ist die Eule für uns natürlich sehr geheimnisvoll. Der Ruf der Eule oder ihrer kleineren Verwandtschaft, der Käuzchen klingt uns etwas unheimlich im Ohr. Da die Eule für Initiation und Übergänge zuständig ist, wird der Eule bei den Kelten der Göttin in ihrem „Aspekt der alten Frau“ geweiht – die weise Alte - Cailleach oidche - die Alte der Nacht. Hörte man den Schrei der Eule, so bedeutete dies entweder die Geburt eines Kindes  oder dass jemand unsere materielle Ebene verlässt. Hier finden wir den Aspekt des Gebens und Nehmens, der auch in der Rhythmik der Mondphasen zu finden ist. So ist die Eule als Nachtvogel auch eng mit dem Mond verbunden, während beispielsweise der Adler mit der Symbolik der lebensspendenden Yang-Energie der Sonne assoziiert wird.

 

Der astrologische Jahresregend des Jahres 2006 ist der Mond, die Quersumme ist die Acht. Acht – die Zahl der Unendlichkeit, des Reichtums aber auch der Balance zwischen Materie und Geist, männlich und weiblich, Gefühl und Verstand. So wird es ein spannendes Jahr des Vereinens und Zentrierens der polaren Kräfte, das sicherlich unsere ganze Weisheit abverlangen wird. Also beginnen wir das neue Jahr mit der Kraft der Eule...  

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Krafttier Amsel

 

Die Amsel. Druid Dhub genannt, was soviel wie "schwarzer Druide" bedeutet, gehört zu den fünf ältesten Tieren. Sie frisst gern von den Beeren der Eberesche und wird daher mit diesem Baum in Verbindung gebracht. Die Eberesche ist in der Tradition der Druiden ein heiliger Baum- Die Amsel weist uns mit ihrem Gesang den Eingang zur Anderswelt. Sie ist das erste Tier das uns über die fünf Torwege nach innen leitet, um die Tiefen der eigenen Seele zu erfahren. Sie öffnet uns den Weg zur spirituellen Wahrnehmung und zu ewigen Wahrheiten.

 

Die Amsel singt vor allem zu Zeiten des Zwielichtes ihr wunderschönes Lied. Sie wurde seit jeher mit Zauberei in Verbindung gebracht. In der Morgen- und Abenddämmerung, wenn sich für unsere äußere Augen die Konturen der Alltagswelt aufzulösen, werden wir durch ihren Gesang in andere Welten versetzt. Sie schläfert unser Wachbewusstsein ein und gilt als Vogel der Traumzeit.

 

Die Amsel ist auch der Vogel der Schmiede. Schmiede waren bei den Kelten wichtige Mitglieder des Clans und hoch angesehen. Der Schmied arbeitet mit allen vier Elementen, mit der Kraft der Erde (Erz), des Feuers, des Wassers und der Luft. Auf der geistigen Ebene gilt der Schmied daher als Meister der Alchemie. Die Amsel steht für diesen jenseitigen Schmied, der um die Kraft des harmonischen Zusammenwirkens der Kräfte weiß. Diese Energie ist zur Zeit der Herbst-Tag-und Nachtgleiche (Sonne in der Waage) in der Natur vorherrschend. Wenn jene Kräfte im Lot sind herrscht Wohlstand, Gesundheit und Schöpferkraft. Wir sind Schmied unseres eigenen Glücks. 

 

Wann können wir uns mit der Amsel zu verbinden:

 

- wenn wir Sehnsucht haben, nach innen zu gehen, um dem inneren Ruf zu folgen

- wenn wir in Kontakt mit anderen Wirklichkeiten, mit der Anderswelt kommen wollen

- wenn wir unsere inneren Ebenen auf der physischen, emotionalen, mentalen 

  und spirituellen Ebene ins Gleichgewicht bringen wollen, um innere Heilung zu

  erfahren

 

Wie kann man sich mit einem Krafttier verbinden:

 

- durch Bilder, Fotos, Geschichten, Sachbücher über das Tier

- ein Bild zeichnen, malen

- durch Tierstimmen (Amselgesang) - evtl. CD anhören

- den keltischen Namen laut aussprechen - keltische Namen haben ihre eigene Magie

- Meditation

- schamanische Reise

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Krafttier Luchs - Sternenauge

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Der Luchs ist unsere einzige heimische Großkatze. Einst durchstreifte er die Waldgebiete Österreichs, wurde jedoch im 19 Jahrhundert fast ausgerottet. Er wurde erbarmungslos mit Flinten, Fallen und Gift verfolgt. Nach 150 Jahren Abwesenheit wanderten in den letzten Jahrzehnten immer wieder einzelne Tiere in unsere Wälder ein. In Mitteleuropa wurde die Rückkehr von "Meister Pinselohr" durch Wiedereinbürgerungsprogramme unterstützt. 

Heute kommt der Eurasische Luchs in Österreich vereinzelt vor allem im nördlichen Mühl- und Waldviertel sowie im Dreiländereck Salzburg-Steiermark-Kärnten (Gurktaler Alpen) und in Südkärnten (Karawanken) wieder vor, zählt aber immer noch zu den seltensten Säugetieren unseres Landes. Denn die Heimkehr des Luchses ist unter Jägern nicht unumstritten. Das alte Feindbild vom Raubtier Luchs als Konkurrent erschwert der Katze mit den Pinselohren die Rückkehr in ihre angestammten Reviere. Illegale Abschüsse stellen nach wie vor - laut Naturschutzbund Österreich - in allen Luchspopulationen große Probleme dar.

 

Biologisches:

 

Luchse sind Einzelgänger und beanspruchen riesige Territorien. Optimal sind möglichst große zusammenhängende Waldgebiete mit ausreichend Deckung und Rückzugsmöglichkeit.

 

Das Männchen heißt Kuder, das Weibchen Kätzin oder Katze.

Die Tiere werden ca. 20 kg schwer. Pro Tag benötigen sie 1 - 3 kg Fleisch,

Luchse schlagen Beute bis zur Größe eines Rehs

Zur Beute zählen neben Rehen auch Wildschweine, Gämsen, Hasen, Marder, Füchse, Mäuse und Vögel.

 

Die Kätzchen werden im Mai/Juni geboren (meist nur 2) - nur 50 % überleben das erste Lebensjahr.

 

Typisch für diese Großkatze sind der Stummelschwanz mit der schwarzen Endbinde, ein ausgeprägter Backenbart und schwarze Haarbüschel (Pinsel) an den Ohren.

 

Das Fell des eurasischen Luchses ist  beige bis rötlich-braun mit dunklen Tupfen und Strichen, relativ langhaarig und ausgesprochen weich anzufühlen.

 

Die Pfoten sind kräftig und breit - mit Haarpolstern zwischen den Ballen kann er fast lautlos schleichen.  

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Luchs-Kommunikation:

Da Luchse von der Natur nur kurze Stummelschwänze mitbekommen haben, entfällt die unter Katzen übliche Kommunikation mit der Haltung und Bewegung der Schwänze. Diese Funktion haben beim Luchs die Pinselohren und der Packenbart übernommen. So kann der Backenbart z.B. weit abgespreizt oder eng zusammengezogen werden - jede Bewegung oder Stellung hat eine eigene Bedeutung.

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Dem Luchs begegnen:

Geht man im Wald spazieren, bekommt man das scheue Tier höchstwahrscheinlich nicht zu Gesicht, es ist Nachts oder in der Dämmerung aktiv, schleicht auf leisen Pfoten, ist gut getarnt und meidet den Menschen. Hat man ihn als Krafttier ist jedoch nichts unmöglich und er könnte sich diesem Menschen schon mal zeigen. Solche Wildtierbegegnungen haben immer etwas besonders Magisches an sich.  

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Sternenauge:

Luchsaugen schimmern und funkeln wie kostbarer Bernstein - voll verborgener Geheimnisse eines Katzenlebens. Man nannte den Luchs deshalb "Funkler". Der Name Luchs geht auf einen indogermanischen Wortstamm zurück und bedeutet leuchten, strahlen oder funkeln. Auch im lateinischen lux für Licht ist die Verbindung zwischen Luchs und Licht offensichtlich. 

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"Luchsmedizin":

Der Luchs als Kraft- und Seelentier bleibt in Mythen und Märchen in denen sich Wölfe, Bären, Füchse und Hirsche tummeln eher verborgen. Man muss ihm seine Geheimnisse förmlich abluchsen. Er ist nicht nur Geheimnisvoll, sondern scheint das Geheimnis selbst zu sein.

Die Verbindung von Luchs und Mensch ist rar und stammt aus alten Zeiten.

In der Antike war der Luchs ein hilfreicher, hellsichtiger Tiergeist, der Ariadne auf dem Weg durch das dunkle Labyrinth, wo sie mit einem Faden den Weg für Theseus kennzeichnete, führte. Die bärtige Geisterkatze bringt die Fähigkeit des hellen Sehens und des Hellhörens.

Bei den Völkern Nordeuropas galt der Luchs als ein Tier mit besonders starken magischen Fähigkeiten.

Amulette und Ketten aus Luchskrallen wurden z.B. von den Schamanen Sibiriens während der Reise in andere Welten getragen. In nordischen Sagen gilt der Tiergeist als Helfer beim Besteigen des Jenseitsberges. Bei den Nez-Perce Indianern Nordamerikas gibt es die Geschichte vom "Herrn des Nebels", einem weisen, uralten Luchs, zernarbt von einem ereignisreichen Leben und geschwächt vom Alter aber mit erstaunlichen magischen Fähigkeiten. Der Luchs gilt auch als Tier des keltischen Lichtgottes Lugh (keltisches Erntefest Lughnasadh, 1. August).

 

Rückkehr auf samtenen Pfoten:

 

Noch gibt es keine Zusammenhängende Luchspopulationen in Mitteleuropa.

Erst wenn wir dem Luchs wieder einen Platz in unseren Herzen und in unserer Vorstellung geben,

wird er sich auch tatsächlich wieder ein Teil der Wälder unserer Heimat werden.

 

Wenn ihr den Luchs auch auf der materiellen Ebene unterstützen möchtet, bitte

wendet Euch an den Naturschutzbund Österreich http://www.naturschutzbund.at/aktivitaeten/luchs.html

 

 

Quellen:

Kraft der Tiere, Jeanne Ruland

Tierverbündete Susanne Fischer-Rizzi

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