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Glaskraut (Mauerkraut)

Parietaria officinalis

Fam. Nesselgewächse

 

Wer kennt Glaskraut?

Das Glaskraut oder Mauerkraut ist eine "vergessenen Heilpflanze". Das Kraut steht in Verwandtschaft mit der Brennnessel, besitzt jedoch keine Brennhaare. Es wächst gerne entlang von Mauern, was sich im lateinischen Namen widerspiegelt (paries = Mauer). Über die Bedeutung des Namens "Glas"kraut gibt es in der Literatur verschiedene Versionen. Die einen meinen, es wurde früher zu Emaillen bzw. Glasschmelzen beigegeben. Die anderen sagen, dass man es zum Putzen von blind gewordenem Glas benutzt habe. Wieder andere Quellen vermuten, dass sich der Name von den brüchigen Stängeln der Pflanze ableite, was ich allerdings nicht vertreten kann. Der Spross der Pflanze bricht nicht leichter, als der vieler anderer Kräuter. Die Triebe der älteren Pflanzen sind fasrig.  Das Glaskraut kann bis zu einen Meter hoch werden, bleibt aber meist kleiner. Die Blätter sind ganzrandig und wechselständig. Charakteristisch sind die grünlichen winzigen Blüten, die in Knäueln in den Blattachseln stehen. Es gibt mehrere Glaskrautarten, die aber alle verwendbar sind. In meiner Gegend kommt die Pflanze massenhaft vor. Das Kraut findet heute in der Kräuterheilkunde keine Beachtung mehr.

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Glaskraut ist hauptsächlich vom Merkur signiert. Die Triebe stehen dicht beieinander, so als ob ihre saftig-grünen Blätter miteinander kommunizieren würden. Das ganze Kraut wirkt frisch, schlank, saftig und leicht, was sich auch im Geschmack zeigt. Das frisch gepflückte Glaskraut schmeckt leicht salzig bis säuerlich und erfrischend. Es hat einen Geruch, der eventuell mit dem der Salatgurke vergleichbar ist. Ein Teeaufguss des Krautes schmeckt rund, mild und angenehm. Er ist mild Wasser treibend. Angaben über die Inhaltsstoffe finden sich in der Literatur folgende: Calcium, Flavonoide, Kaliumnitrat, Schleime, Schwefel (reinigend !) 

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Energetisch wirkt die Pflanze verbindend, überschüssiges Wasserelement ausleitend, reinigend, auflösend was verhärtet ist. Dementsprechend finden sich auch in der alten Volksheilkunst diverse grobstoffliche Anwendungen. Diesbezüglich kannst du beispielsweise hier nachlesen: http://www.henriettesherbal.com/eclectic/madaus/parietaria.html. Auf dieser Seite findet sich auch eine interessante Geschichte über eine Hündin, die sich scheinbar mit Glaskraut kurieren wollte, allerdings ist die Sache für sie nicht gut ausgegangen, was nicht am Glaskraut lag.

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In der Kräuterküche kann das Glaskraut als Beigabe zu Salaten oder zu Vorspeisen verwendet werden z.B. auf sehr dünn geschnittenem Rindslungenbraten mit Balsamicoessig, Olivenöl, Parmesan und Knoblauchraukensamen. Leicht blanchiert kann es als Gemüse verwendet werden, beim Kochen verliert es an Geschmack.

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Zum Haltbarmachen kannst du Glaskraut in Alkohol, Essig oder Öl einlegen und ausziehen. Auch Einfrieren von frischen Kräutern ist möglich. Trocknen ist bei Glaskraut wegen des energetischen und grobstofflichen Wirkungsverlustes nicht günstig.

Glaskraut lässt sich auch gut im Garten auf gut drainiertem Boden aussähen. Die Pflanze ist winterhart.

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Anmerkung - bitte beachten:

Kleine Kinder sollten wegen des relativ hohen Nitratgehaltes nicht zu viel rohes Glaskraut essen. Beim Blanchieren verliert es einen Großteil des Nitrats. (Quelle: M. Fischer: Enzyklopädie der Wildpflanzen). Weiters weise ich darauf hin, dass das Glaskraut bei entspechend disponierten Personen, Allergien und Heuschnupfen auslösen kann. P.S. und der Vollständigkeit halber: Sammle auf keinen Fall Wildpflanzen, die du nicht sicher bestimmen kannst. Dies ist meinen Lesern sicher klar, denn ich schreibe für eigenverantwortliche Menschen. Ich muss es hier trotzdem erwähnen, denn wir befinden uns im Internet. 

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Mehr zum Thema Phytoenergetik erfährst du bei den angebotenen Ausbildungen.

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Quellen: 

Enzyklopädie der Wildpflanzen, M.Fischer

www.wickipedia.org

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