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Natternkopf 

(Echium vulgare)

Fam. Raublattgewächse (Boraginaceae)

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Volksnamen: Blaue Ochsenzunge, Himmelsbrand, Himmelsauge, Starrer Hansl, Blauer Hans, Johanneskerze, Stolzer Heinrich

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Signatur: 

Jupiter 

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Der Natternkopf ist eine recht auffällige Pflanze mit einer wunderschönen Blütenfarbe. Sie wächst an sonnigen Standorten, oft auch an Straßenrändern und im Brachland. Besonders hübsch sind die interessant geformten blauen Blüten mit den violetten Staubgefäßen. Die Blüten mit den gespaltenen Griffeln erinnern an das aufgesperrte Maul einer Schlange. Die ganze Pflanze macht einen rauen, "kratzbürstigen" Eindruck. Der Gattungsname Echium leitet sich vom griechischen "echis" Otter oder Viper ab.

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Mythologie und Brauchtum:

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Das "Johannesbett" - eine mit Natternkopfkraut gefüllte Matratze, sollte die Mäuse vom Bett fernhalten. 

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Zur Abschreckung von Ratten musste der Natternkopf zur Sommersonnwende, am 21. Juni geschnitten und in der Vorratskammer und im Haus ausgestreut werden. Man musste allerdings darauf achten, dass man beim Nachhausetragen des Sammelgutes keinen Bach überquerte, sonst ginge die Wirkung verloren. 

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Der Natternkopf stand im Ruf, gegen Schlangenbisse zu schützen und sie zu heilen. Seit der Antike schützen sich daher die Menschen mit Amuletten vor dem Biss von Schlangen und Skorpionen. 

 

Blau blühende Pflanzen waren seit Alters her den Blitze schleudernden

Göttern wie Donar, Thor, Zeus bzw. Jupiter geweiht. So ist auch der Natternkopf diesen Himmelsherrschern geweiht und soll vor Blitzschlag schützen.

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Das Blau der Blüten ist eine wahre "Augenweide". Bei der Betrachtung der Blüten können wir uns mit den spirituellen Kräften der Jupiter-Energie verbinden. Die Blütenessenz wirkt auf das dritte Auge und stärkt das innere Sehen. Er fördert die Rückverbindung zu unserem Selbst und zu unserer inneren Reichtum. Wir spüren, dass wir eingebettet sind in der Fülle der Schöpfung.

 

Wann brauchen wir Jupiter-Pflanzen:

 

- Wenn wir unseren inneren Reichtum nicht leben können.

- Wenn wir unsere wahre Lebensaufgabe nicht erkennen können.

- Zur sanften Öffnung des dritten Auges.

- Wenn wir Zugang zur inneren Weisheit finden wollen.

- Um die Fülle des Lebens annehmen zu können.

- Wenn wir uns eingeengt fühlen.

- Wenn wir unseren Platz in der Welt finden wollen.

- Um expansive und wohlwollende Kräfte in unser Leben einzuladen.

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Grobstoffliches:

Hinweis:  Die grobstoffliche Einnahme der Pflanze ist in letzter Zeit aufgrund der enthaltenen Pyrrolizidinalkaloide, die sich im Tierversuch in großen  Mengen als Leber- und Erbschädigend erwiesen haben, in Verruf geraten. Die Pflanze ist volksheilkundlich sehr lange als Heil- und Nahrungspflanze bekannt. In der Literatur sind volksheilkundliche Anwendungen und Rezepte für die Kräuterküche zu finden (siehe unten).

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